Bewegende Lebensgeschichte

 

Unser Larvenschnitzer & Ehrenmitglied Christian Pittl hat nun seinen zweiten Roman geschrieben. Sein erster, das „Fasnachtsfieber“, wurde von der Volksbühne mit uns verfilmt und vor kurzem sein biografischer Kurzroman vom bayrischen Schlosser-Verlag gedruckt und veröffentlicht! In diesem geht’s um massive Beschränkungen im Alltag, viele Verbote, Not und Armut. Nein, es geht nicht um die aktuelle Zeit, sondern um die Zeit des Nationalsozialismus.

 

Dieses Werk erzählt die Geschichten, an die er sich von Erzählungen erinnert. Erzählungen seines Vaters, dem Franz Pittl und dessen Aufwachsen mit seinen Kollegen in düsteren Zeiten. Die Buben lebten scheinbar naiv in einer Umgebung, die sie klar auf ein Ziel hin drillen will: Kanonenfutter für den Führer zu werden. Beklemmend wird offenbart, wie dieser Plan das Aufwachsen der Buben bestimmt. Doch, bevor man das Buch aus der Hand legen will, weil es zu schmerzlich scheint, bricht eine Riesenportion Humor durch – wenn von den harmlosen und doch wirkungsvollen Streichen der Buben erzählt wird.

Seine Motivation dieses Buch zu schreiben, erklärt Christian so: „Die bewegende Lebensgeschichte meines Vaters, authentische Erlebnisse von Zeitzeugen und oft gehörte Gerüchte und Anekdoten aus der Nazizeit haben mich inspiriert, daraus eine Geschichte zu konstruieren, in die man sich hineinleben und möglicherweise manches leichter nachvollziehen kann.“

 

Sein Vater Franz hat nach dem Weltkrieg mit seinen Kollegen stark dafür gesorgt, dass das Matschgern in Mils aus dem „Kriegsschlaf“ erwacht ist.

 

 

Bei Interesse an diesen spannenden und sehr wahrheitsgetreuen Geschichten dieser Zeit in Tirol ist. Im guten Buchhandel Riepenhausen in Hall, bei Tyrolia und der Wagner’schen in Innsbruck erhältlich. Natürlich auch online!